Jahresrückblick 2025: Eine große Runde – und ein leiseres Ankommen

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Jenseits von Ergebnissen

Die Jahresrückblog-Challenge hatte längst begonnen, doch ich kam nicht ins Schreiben. Nicht aus Mangel an Worten – im Gegenteil, ich hatte das ganze Jahr über geschrieben: Blogbeiträge, Morgenseiten oder Reisetagebücher.

Zum Ende dieses Jahres zeigt sich eine andere Energie als im Vorjahr. Weniger Aufbruchsstimmung und Tatendrang, weniger Vorfreude, dafür mehr Innenraum. Erst am letzten Tag des Jahres fühlte ich den Impuls, etwas festzuhalten – nicht, um zu bilanzieren, sondern um zu verstehen.

Ich merke, wie mich der Gedanke, das vergangene Jahr zu resümieren, überfordert. Und ich merke, dass der Gedanke, den JRB zu veröffentlichen, mich zusätzlich bremst. Denn so viel sich auch im Außen abspielte, die seit Tagen leise heraufdämmernden Erkenntnisse sind sehr persönlich. Wie fange ich also an?

Vielleicht damit, dass ich gerade in dieser besonderen Jahresend-Energie angekommen bin, die alles herunterfährt und die sagt: Du musst gerade gar nichts! Du darfst einfach SEIN.

Und in genau dieser Ruhe werden jetzt die Spannungen dieses Jahres deutlich spürbar.

Ein Jahr der Widersprüchlichkeiten

Die Essenz dieses Jahres lässt sich auf einen Begriff verdichten: Widersprüchlichkeit.

Ich habe ausprobiert, entschieden, begonnen. Da gab es Menschen, die sagten: So funktioniert es. Tu das – und du bekommst dieses Ergebnis. – Ja, es stimmt, wenn ich mein Herz, mein Hirn und feine Signale ausblende. Es stimmt aber nicht, wenn ich mir treu bleiben möchte.

Muss ich dann aber alles von außen Kommende ablehnen? Nein! Es gibt Aspekte darin, die wahr sind. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob Impulse von außen richtig oder falsch sind. Sondern: Wie lassen sie sich übersetzen? Was davon passt zu mir – und was nicht? Und woran lässt sich erkennen, ob innerer Widerstand bedeutet, dass ein notwendiger Schritt ansteht, oder dass eine Richtung schlicht nicht stimmig ist?

Wirklich anstrengend, weil kaum etwas eindimensional ist: Alles hat immer zwei Seiten und unzählige Aspekte!

Innenarbeit und sichtbare Ergebnisse

In diesem Jahr ruderte ich weit in die Peripherie hinaus und tat viele Dinge zum ersten Mal, manchmal mit Zweifeln oder Widerständen. Diese führten dann nicht zu klaren Ergebnissen, sondern zu neuen Prozessen.

Ich lernte emotionale Zustände anzunehmen, auch wenn die Welt draußen meinte, es müsse anders sein. So konnte ich nicht einfach sagen: Julia, vertraue. Ich merkte, an manchen Tagen war ich im Vertrauen, an anderen Tagen nicht. Daran war nichts Falsches, sondern es war meine Wahrheit. Der Kopf kann verstehen, dass es um Vertrauen geht, doch das Gefühl folgt nicht immer.

Das Sichtbare fand im Außen statt – die Website, die Möbel, die Finanzen. Alles wichtige Schritte, die aber nur die Oberfläche zeigten. Die eigentliche Arbeit und Entwicklung geschah innen: Durchhalten, Widerstände überwinden, Dinge tun, deren Sinnhaftigkeit ich manchmal bezweifelte. Diese innere Arbeit ist das Fundament, das alles andere erst möglich macht.

Einblicke in die Werkelei

Energie ist nicht gleich Energie

Ein weiteres zentrales Thema: mein Umgang mit Energie.

Die verbreitete Idee, man müsse sich nur in eine hohe Energie bringen, um Ziele zu erreichen, ist bestimmt richtig und doch nicht die ganze Wahrheit. Es gibt Phasen, in denen das System nicht „hochschwingen“ kann, wenn man körperlich, psychisch oder seelisch nicht in der Verfassung ist.

In solchen Momenten geht es nicht darum, diese Zustände zu übergehen und sich künstlich zu motivieren, sondern sie erstmal anzunehmen. Erst diese Annahme schafft Bewegung.

Menschen funktionieren unterschiedlich:

  • Der eine braucht eine erfüllende und nährende Vision, die ihn zieht.
  • Der andere setzt sein Commitment in die Welt, um in sich die Kräfte zu entfachen, die ihn in die Umsetzung bringen.
  • Für einen Dritten ist genau das blockierend.
  • Ein nächster braucht das Gefühl von emotionaler Sicherheit, um im außen agieren zu können,
  • Manche handeln aus Sicherheit heraus, andere aus Langeweile.

Die eigentliche Frage lautet daher: Wie ticke ich selbst – und was brauche ich, um dranzubleiben?

Vom Müssen zum Wollen

Dieses Jahr war geprägt von dem Tun dessen, was notwendig war. Und weil ich es gemacht habe, kann ich es auch beurteilen.

Und erst jetzt kann ich mich wirklich fragen, WIE ich die Dinge möchte. Diese Frage wird spürbar, nicht mehr theoretisch, sondern als echtes Bedürfnis.

Und an diesem Punkt ist nun STILLE.

Stille und nicht zu wissen, was kommt. Keine klare Antwort. Kein fertiger Plan. Ein Innehalten …

Und ich weiß inzwischen: Prozesse lassen sich nicht abkürzen.

Und nun doch der Blick zurück

So stehe ich jetzt hier: Irgendwie habe ich eine Runde gedreht und bin wieder angekommen, etwas näher bei mir als vor einem Jahr. Und von hier aus schaue ich nun zurück auf die Dinge, die entstanden sind. Das Jahr war ein Macher-Jahr, geleitet von meinem Jahresmotto Nr. 3: „Einfach machen!“. Der Blog, die Möbel, ein bisschen Hörbuch und das Thema Geld & Finanzen, um die wichtigsten zu nennen.

2025 hatte eine eigene Dynamik, denn alle meine Aktivitäten und Projekte musste ich um meine Erwerbsarbeit herumbauen. Mein Tag beginnt gegen Vier Uhr. Bis ich dann um dreiviertel Sieben zur Arbeit fahre, habe ich meine Routinen erledigt und einen ersten Arbeitsblock geschafft. Ich arbeite an vier Tagen in der Woche und fahre immer mit dem Rad. Ausnahmen sind Schneefall und Glatteis. Ich schaffe damit einen körperlichen Ausgleich zu meinen vielen Tätigkeiten im Sitzen, auch, wenn mich das Radfahren – bei Gegenwind zum Beispiel – nicht immer erfreut!

Wenn ich nachmittags nach Hause kam, machte ich eine sehr lange Pause, getreu meinem Jahresmotto Nr. 2 : „Faul sein – ist auch wichtig!“ Die Übung war dann, mich am frühen Abend noch einmal zu aktivieren und an den Schreibtisch zu setzen, um einen Blogbeitrag zu beenden, an der Website oder einem Möbelstück weiterzuarbeiten, oder meine Pflichtlektüre weiterzulesen. Insofern habe ich mit meinem Jahresmotto Nr. 1: „Sei stärker als deine stärkste Ausrede“ gut geübt und meine subtilen kleinen Hürden intensiver kennengelernt.

Das funktionierte, allerdings war ich dementsprechend auch immer in einem Arbeits- oder Aktivitätsmodus. Ich habe letztens das Wort „erfahrungseffizient“ gelesen, was sich in dem besagten Kontext auf unser Sozialleben bezieht. Es trifft sehr auf mich zu, weil ich strikt entschied, wofür ich meine Zeit verwendete und wofür nicht.

Manchmal fühlte ich mich allerdings auch wie getrieben von allem, was so anlag. In dieser Jahresendruhe merke ich, dass es um mehr als ein „zwischendurch mal abschalten“ geht. Um langfristig am Ball und gesund zu bleiben, braucht es ein bewusstes Ausatmen, eine tägliche kleine Rückverbindung zu sich selbst.

An den arbeitsfreien Tagen hatte ich dann so richtig Zeit an meinen Projekten zu arbeiten. Dies waren sehr erfüllende Tage, weil ich ganz meinen inneren Rhythmus leben konnte. So möchte ich grundsätzlich leben: Aktiv und Selbstbestimmt in meinem Tun. Wie schön, dass es an vielen Tagen bereits möglich ist und nicht erst irgendwann.

(m)Ein Blogabenteuer

Eine komplette Website aufsetzen? Nie hätte ich gedacht, dass ich zu so etwas in der Lage bin. Schritt-für-Schritt angeleitet durch Judith Peters in The Content Society mit engagiertem Support bei der technischen Umsetzung und vielen inhaltlichen Ideen. Das ganze Jahr über habe ich geschrieben. Und es hat mir so viel Freude bereitet!

Entstanden sind 48 sehr unterschiedliche Blogartikel in verschiedenen Kategorien:

  • Kleine Vorher/Nachher-Beiträge meiner Möbel sind in der Kategorie „Aufgemöbelt“ zu finden.
  • Dann gibt es die Kategorie „Persönliches“, in der ich über unterschiedliche Themen geschrieben habe, die mich interessierten.
  • Wer ein Buch oder einen Text von mir einsprechen lassen möchte, darf gern auf meiner „Sprecherseite“ schauen.

Herausfordernd wurde es dann noch einmal im Juli, als ich den Newsletter technisch aufsetzte. Wenn du Interesse daran hast mitzuverfolgen, was auf diesem Blog so geschieht, dann melde dich gern hier zum Newsletter an! Gerade kommt er einmal im Monat.

Stechuhr und Schichtdienst

Im ersten Halbjahr war ich das erste Mal im Leben im Schichtdienst tätig, getaktet und kontrolliert durch eine Stechuhr. Ich fuhr jeweils 14 Kilometer mit dem Fahrrad hin und zurück. Die eigentliche, unerfreuliche Arbeit habe ich inzwischen ausgeblendet.

Das aber, woran ich mich erinnere, sind diese Radtouren: nachts bei sternenklarem Himmel in frostiger Stille im Januar am Kanal entlang. Oder früh morgens im März, den Sonnenaufgang im Rücken. Nach der Arbeit schwimmen im Kanal ab April, während langsam alles grün wird. Und dann im letzten Monat dort, im Mai, rote Mohnblumen in grünen Kornfeldern. Inzwischen habe ich eine andere Arbeit, die mir lediglich zur Grundsicherung dient.

Das Highlight meines Jahres

… war die Septemberreise nach Portugal. Wenn mich das Fernweh packt, hole ich ein Glas mit Eukalyptuskapseln aus dem Schrank, schließe meine Augen, öffne es und rieche den intensiven und würzigen Duft. Und sofort ist vieles wieder da:

Schlafen im Eukalyptuswald, während in der Ferne der Atlantik rauscht; große Wellen, die mich ans Ufer werfen; sternenklare Nächte; 36 Grad in Spanien; Sträucher voller Feigen; Windmühlen; Wanderungen; der Duft von Lavanderia-Wäsche, gleißendes Sonnenlicht…

In der Kategorie „Reisen“ finden sich alle Beiträge zur Portugalreise. Es ist das erste Mal, dass ich meine Reisetagebücher auf diese Weise verfasst habe. Und auch meine Lieblingsfotos sind mit dabei. Wenn du reinlesen möchtest, klicke hier.

Was ungewöhnlich war für mich

Dass ich einen Facebook-Account eröffnet habe, um mich auf Facebook zu bewegen (ja, wirklich!) Ich bin regelmäßig und aktiv dabei mich mit unterschiedlichsten Menschen auszutauschen. Manche von ihnen lerne ich ein wenig oder auch näher kennen. Außerdem erhalte ich viele wertvolle Impulse und beschäftige mich mit ungewohnten Themen.

Über Facebook habe ich auch eine Telefon-Challenge gestartet: Menschen, die ich nicht kenne, einfach anzurufen! Das war verrückt und interessant. Und es hat immer etwas in Bewegung gebracht, manchmal für die anderen, manchmal für mich. Ich weiß nun, dass ich keine Schwierigkeiten habe, mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Und ich habe Möbel bearbeitet

Wie schon erwähnt, habe ich verschiedene Berichte zum Making-Off und den Geschichten der Möbel verfasst, die in „Aufgemöbelt“ zu lesen sind.

Und im „Kaufladen“ kannst du die Möbel finden, die aktuell zu kaufen sind. Schau dich gern um und melde dich bei Interesse!

Geld & Finanzen: Mehr als ein Stück vom Kuchen

Geld & Finanzen – ein großes Thema des letzten Jahres. Ich legte eine Grundstruktur meiner Einnahmen und Ausgaben an und etablierte Routinen. Inzwischen kenne ich meine Zahlen und kümmere mich um meine Finanzen. Ich habe erste Investments getätigt. Regelmäßig lese ich in den Büchern meiner Bücherliste zu diesem Thema.

Doch das Thema Geld erwies sich als weit mehr als eine organisatorische Aufgabe. Es öffnete unerwartet viele Türen nach innen. Geld verbindet alle Lebensbereiche. Es beeinflusst Entscheidungen, prägt Routinen, bestimmt unser Handeln. Geld zeigt, wie wir mit Zeit und Energie umgehen und wirkt auf emotionaler Ebene, wenn es um Sicherheit, Kontrolle und Vertrauen geht.

Die Auseinandersetzung mit Finanzen bedeutet daher immer auch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Mustern, Prioritäten und inneren Antreibern. Geld macht eine klare Aussage zu unserem Selbstwert!

In diesem Prozess zeigte sich ein grundlegender innerer Konflikt. Viele Finanzansätze kreisen um die Frage, wie man sich ein Stück vom großen Kuchen sichert.

Also wie kann man mit den gängigen Finanzinstrumenten am bestehenden System teilhaben und sich darin einen eigenen Vorteil sichern. Mich beschäftigte zunehmend etwas anderes: Woraus besteht dieser Kuchen? Wem dient er? Und ist er überhaupt nährend – nicht nur für Einzelne, sondern für das Ganze?

Es ist also nicht die Frage, wie sich Vermögen aufbauen lässt, sondern auf welcher Grundlage. Dieser Perspektivunterschied ließ sich nicht auflösen. Und da stehe ich nun: Die Arbeit mit klaren Strukturen, Routinen und Wissen hat nicht nur Ordnung geschaffen, sondern innere Bewegung ausgelöst, denn: Nicht jede Frage nach dem eigenen Stück ist automatisch eine Frage nach dem Ganzen.

Ausblick in das Jahr 2026

Wenn ich den Jahresrückblick 2024 lese, habe ich fast alles gemacht, was ich mir vorgenommen hatte. Nach einem Jahr stecke ich mitten drin in einem grundlegenden und langfristigen Veränderungs- und Aufbauprozess.

Ich bin mit „Pauken und Trompeten“ auf der einen Seite des breiten und tiefen Flusses ins Wasser gesprungen. Und ich schwimme. Manchmal schwimme ich gemütlich vor mich hin, mitunter muss ich kräftig kraulen durch die hohen Wellen und gut aufpassen, dass ich mich nicht verschlucke. Manchmal tauche ich, dann wird es still um mich herum, während das Wasser an der Oberfläche stürmt und manchmal lege ich mich auf den Rücken, lasse mich treiben, bis ich wieder weiterschwimmen möchte. Ich habe zwar ne Ahnung vom anderen Ufer, doch sehen kann ich es noch nicht. Und ich weiß, dass immer auch ein Boot in der Nähe ist, an Bord meine Vertrauten – somit werde ich nicht untergehen. Also weiter geht´s!

Im kommenden Jahr möchte ich natürlich weiter an meinem Business arbeiten, allerdings etwas anders ausgerichtet. Ich möchte wieder mehr nach innen gehen und feiner hören, was meine innere Stimme mir wirklich sagen will. Nach einem kraftvollen, aber auch anstrengenden Jahr voller Widersprüchlichkeiten und Prozesse spüre ich deutlich: Es geht nicht um mehr Aktion, sondern um Stimmigkeit im Tun.

Ich möchte lernen, den Widerstand als Wegweiser zu nutzen – nicht als Blockade, sondern als Hinweis auf die Richtung, die mir entspricht. Ich möchte meine Aufmerksamkeit stärker auf meine eigene Energie und Präsenz richten und ich möchte verbunden sein mit dem, was ich tue und auf diese Weise immer wieder meinen persönlichen Ausdruck finden. So entsteht Klarheit, die trägt.

Ist das schon alles?

Als ich es noch einmal lese, spüre ich ein großes Fragezeichen in mir. Ich merke, dass diese Haltung für mein neues Jahr zwar richtig, dass sie dennoch irgendwie unkonkret ist. Da fehlt etwas, da ist noch etwas anderes, doch ich kann es nicht greifen.

Und während ich so in mich hineinhorche, ist es ganz plötzlich da. Ein Gedanke, zu dem sich ein weiterer gesellt, eine kurze Recherche – und eine Erkenntnis entfaltet sich:

Ich habe ein Jahr lang für mich allein ausprobiert, gewerkelt, geschrieben und umgesetzt. Ich habe die Höhen und Tiefen mit nur wenigen vertrauten Menschen geteilt. Und jetzt erkenne ich: Das muss anders werden.

Menschen brauchen Menschen.

Gerade im Kreativen. Kreative Arbeit – besonders mit den Händen, mit Objekten, ist beziehungsorientierte Arbeit. Und ich selbst bin eine prozess- und beziehungsorientierte Person. Ich erfahre mich im Tun und lerne durch Reflexion, Spiegelung und Austausch. Meine persönlichen Werte fließen in meine Arbeit mit ein.

Es ist interessant: Einerseits ist das Alleinsein meine größte Kraftquelle, andererseits zieht mir das Alleinsein Energie, wenn nämlich meine Arbeit mit den Möbeln oder auch Hörbüchern im resonanzfreien Raum stattfindet.

Und das habe ich ein Jahr lang getan: Ich habe versucht, ein Beziehungsbusiness allein aufzubauen. Und am Ende des Jahres erkenne ich, dass mir etwas fehlt: Resonanz, Verbindung, Struktur, Austausch.

Upcycling-Möbel sind ein erklärungsbedürftiges Produkt. Menschen stellen sich dabei unbewusst Fragen, wie: Warum kostet das so viel? Wie stabil ist das? Passt das wirklich zu mir? Wer ist die Person, die das gemacht hat?

Damit kaufen sie eine Sicht auf die Dinge, bestimmte Werte, einen besonderen Umgang mit Material. Es geht um die Person hinter dem Objekt. Und diese Fragen beantwortet kein Preisschild. Sie werden beantwortet durch Begegnung, Gespräche, Geschichten und Wiedererkennen.

Ohne Beziehung bleibt Unsicherheit. Mit Beziehung entsteht der Wert.

Menschen kaufen in diesem Sinne nicht Möbel, sie kaufen Bedeutung. Upcycling braucht Erklärung und Einordnung. Einzelstücke brauchen Begegnung. Es braucht also Vertrauen und dieses entsteht nur durch Kontakt.

Da ist mir ein verrückter Satz über den Weg gelaufen: Menschen bauen oft das Business, das zu ihrem Nervensystem passt.

Es geht um Resonanz

Ich selbst bin ein Beziehung stiftender Mensch. Mir geht es nicht um Skalierung sondern um Wachstum, um Entwicklung und Verbindung. Es geht um Resonanz.

Das bedeutet, wenn ich versuche, alles allein, anonym oder rein über Online-Verkauf zu machen, arbeite ich gegen mich.

Deshalb werde ich mir im neuen Jahr passende Menschen suchen: einen kleinen, verbindlichen Kreis von Menschen, die ihrerseits im Aufbau eines kreativ-handwerklichen Businesses sind und sich gegenseitig praktisch unterstützen wollen.

Und mit diesem Plan für das neue Jahr schließe ich dieses wilde, bunte, manchmal irritierende, mitunter merkwürdige, aber immer echte Jahr 2025 ab.

Mein Jahresmotto für 2026

„Stimmig. Klar. Ich.“

Danke fürs Lesen!

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